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Der Schwäbisch-Fränkische Wald, zu dem auch die Berglen gehören, war v.Chr. ein kaum zugängliches Urwaldgebiet. Nur wenige Höhenrücken waren zeitweise von Steinzeitmenschen besiedelt.
Auch die Kelten in der Metallzeit siedelten nur am Rand des Waldgebiets, nutzten aber Wege über die Höhenzüge als Handelsstraßen, wie Funde belegen. Eine solche Straße führte beispielsweise von Schwäbisch Hall über den nördlichen Höhenrücken der Berglen in den Neckarraum.
Die Römer besetzten Teile des Schwäbisch-Fränkischen Waldes und bauten einen Grenzwall (Limes) quer hindurch. In den Berglen fand man einige wenige Artefakte, die auf einen kleinen römischen Gutshof schließen lassen.
Das "Gastspiel" der Römer dauerte nicht lange. Sie wurden von Alemannen und Franken an den Rhein zurückgedrängt. Aber erst Jahrhunderte später, als die Bevölkerung in den fruchtbaren Gegenden rings um die Waldberge zunahm, wagten sich erste Siedler in das Gebiet. Während einige Orte bereits im 9. Jahrhundert gegründet wurden (z.B. Murrhardt), dauerte es in den Berglen noch etwa 300 Jahre. Urkundlich erwähnt wurden die ersten Siedlungen im 13. Jahrhundert.
 
Detailliert beschrieben ist die spannende Geschichte der Berglen in einem lesenswertem Buch des Heimatforschers Werner Hofmann, erhältlich im Rathaus oder im Heimatmuseum in Berglen-Oppelsbohm.
Einen Abriss der Historie - einschließlich Zeittafel - findet man im Internet auf der Hauptseite der Gemeinde unter www.berglen.de.
 
Äußerst lohnend ist ein Besuch des Heimatmuseums in den Berglen. Es befindet sich in einem ehemaligen Bauernhaus gegenüber der Mauritiuskirche in der Ortsmitte. Auf 3 Stockwerken wird das Leben der Berglener in früherer Zeit dargestellt. Das Heimatmuseum hat von März bis Oktober an jedem letzten Sonntag oder nach Vereinbarung geöffnet. http://www.museum-berglen.de 






















 
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